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Sonja Steßl, Wiener Städtische: Wir sehen die Heraus-forderungen und Chancen der Krise

Mag. Sonja Steßl, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung, weiß, wie man auch in schwierigen Zeiten bei Kunden punktet: Mit Top- Produkten und einer ausgezeichneten Service- und Beratungsqualität.

Die Wiener Städtische ist für die Zukunft gut gerüstet – die Entwicklung ist im laufenden Geschäftsjahr solide. Das gibt uns die Stärke, durch die Corona-Krise durch zu tauchen und unseren Kunden in gewohnter Weise als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen. Als All-Sparten-Versicherer mit Sach-, Lebens- und Krankenversicherung sind wir besonders stabil aufgestellt, davon profitieren auch unsere Kundinnen und Kunden. Die Wiener Städtische hat seit ihres fast 200-jährigen Bestehens schon einige Krisen miterlebt, wir werden auch diese meistern!“, ist Mag. Sonja Steßl zuversichtlich.

Die Wiener Städtische sei eine sehr stabile und verlässliche Versicherung, die Tradition mit Innovationskraft kombiniere. Man gehe grundsätzlich nur Risiken ein, die man auch verstehe und managen könne. Dieses Rezept habe sich in der Finanzkrise mehr als bewährt und werde sich auch in der Corona-Krise und in Zeiten niedriger Zinsen als das richtige Rezept erweisen. Dank vorsichtiger Veranlagungsstrategien sei man in der Lage, den Verpflichtungen gegenüber den Kunden stets nachzukommen.

Konkrete Ziele für die Zukunft

„Unsere Kundinnen und Kunden stehen im Mittelpunkt unserer Bemühungen, aus diesem Grund besteht unser wichtigstes kurzfristiges Ziel darin, den vollen Versicherungsschutz für unsere Kundinnen und Kunden in dieser schwierigen Zeit aufrecht zu erhalten. Ich bin fest davon überzeugt, dass uns das, wie schon in der Finanzkrise, auch dieses Mal gelingen wird“, so Steßl. Eines der mittel- bis langfristigen Ziele betreffe das Thema Homeoffice.

„Schon vor der Krise hatten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, Homeoffice in Anspruch zu nehmen. In Zukunft wird Homeoffice eine viel bedeutendere Rolle spielen!“ Das wichtigste langfristige Ziel wurde bereits vor Corona gesetzt. Nun habe es aber noch mehr an Bedeutung gewonnen: die Kundenzufriedenheit zu steigern.

„Wir befinden uns hier in einer guten Ausgangsposition, da wir schon in den vergangenen Jahren viel Wert auf eine kontinuierliche Verbesserung im Kundenservice gelegt haben und damit ein modernes Beziehungsmanagement etabliert haben. Angesichts der Krise und des herausfordernden Umfelds legen wir in Zukunft aber noch stärker den Fokus darauf nicht nur mit den besten Produkten, sondern auch mit einer ausgezeichneten Service- und Beratungsqualität zu punkten“, sagt die Vorstandsdirektorin. 

Globale Risiken und die Folgen

Darüber hinaus sei es natürlich wichtig, nicht nur als Unternehmen, sondern vor allem als Gesellschaft zusammenzuhalten und gemeinsam diese Krise zu überwinden, Chancen zu nutzen und aus dieser schwierigen Zeit zu lernen. „Wir waren in den letzten Monaten mit einer Situation und weitreichenden Maßnahmen konfrontiert, die wir bislang nicht kannten. Für die Versicherungsbranche bedeutet das zum Beispiel, Risiken neu zu denken. Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass die Risikolandschaft, die wir bisher im Blick hatten, einer Neujustierung bedarf. Globale Risiken, für viele vermeintlich abstrakt, können sehr rasch jeden Einzelnen und die Gesellschaft betreffen.“

Gesundheitsvorsorge im Trend

Was bereits vor der Corona-Krise bemerkt wurde, setze sich nun fort: Die Gesundheitsvorsorge trete immer mehr in den Mittelpunkt – jeder möchte sich bestens versorgt wissen und sich die individuell beste Behandlung ermöglichen. Dementsprechend würden auch nach der Corona-Pandemie die konkreten Bedürfnisse ausgelotet und innovative Behandlungsmethoden geprüft werden, um den Kunden die passende Gesundheitsvorsorge anbieten zu können.

„Wir merken auch, dass das Interesse an der privaten Altersvorsorge nach dem kurzen Corona-Schock im März und April jetzt wieder steigt, vor allem in der fondsgebundenen Lebensversicherung. So erfreut sich unsere neue und nachhaltige Fondspolizze, ausgezeichnet mit dem österreichischen Umweltzeichen, großer Nachfrage“, sagt Steßl. 

Auch der Fokus auf Online-Services und deren Möglichkeiten habe sich verstärkt. Dieser Bereich werde im Sinne des umfassenden Kundenservices laufend erweitert und ausgebaut. War die Digitalisierung schon davor ein wichtiges Thema, so werden man den Online-Aktivitäten künftig noch größere Aufmerksamkeit widmen. „Wir hatten Mitte März durch unsere konsequente Digitalisierungsoffensive der letzten Jahre auf jeden Fall einen Startvorteil und konnten das Unternehmen binnen kürzester Zeit auf digitale Beine stellen“, meint Sonja Steßl.

Als Sicherheitspartner Nummer 1 der Österreicher sei es selbstverständlich zentrales Anliegen, jederzeit für die Kunden erreichbar zu sein und ihnen gerade in einer solch schwierigen Zeit als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen. Auch aus dem Homeoffice blieb das Kundenservice zu jeder Zeit aufrecht. So konnten auch während des Lockdowns jederzeit Beratungsgespräche virtuell angeboten sowie Leistungs- und Schadenszahlungen aufrechterhalten werden.

„Darüber hinaus haben wir unsere Online-Services im Frühling sehr rasch ausgebaut und deren Möglichkeiten deutlich verstärkt. Dieser Bereich wird im Sinne unseres umfassenden Kundenservices laufend erweitert und ausgebaut. Selbstverständlich bieten wir auch Lösungen an, die online abschließbar sind, wie etwa die Reiseversicherung, Studentenversicherung sowie Drohnen- oder E-Bike-Versicherungen“, so Steßl, die bei der Frage „Höhere Rendite oder langfristige Sicherheit?“ nicht lange nachdenken muss: „Die Österreicher sind generell sehr vorsichtig und gehen wenige Risiken ein, wenn es um ihr Geld geht. Wir bemerken jedoch angesichts der sehr niedrigen Zinsen, dass bei vielen ein Umdenken einsetzt und sie die Chance auf höhere Renditen nutzen wollen. Dafür bieten wir unsere Hybrid-Produkte an, die Sicherheit und die Möglichkeit, mehr Ertrag zu erzielen, kombinieren. Auch bei der fondsgebundenen Lebensversicherung zeigt der Trend wieder nach oben, wenngleich hier den Kunden schon bewusst ist, dass sie hier mehr Risiko eingehen.“

Herausforderungen und neue Chancen

Abschließendes Fazit der Vorstandsdirektorin: „Die Pandemie hat natürlich viele Herausforderungen mit sich gebracht, aber bietet durchaus viele Chancen. Was sich gezeigt hat, ist, dass der Mensch sehr anpassungsfähig ist und schnell auf neue Rahmenbedingungen reagieren kann. Auch wir als Wiener Städtische mussten uns innerhalb neuer Rahmenbedingungen bewegen und entsprechend agieren. Wir haben nicht nur das komplette Unternehmen auf digitale Beine gestellt, sondern haben binnen kürzester neue, praktische Online-Services entwickelt, um unseren Kundinnen und Kunden in dieser herausfordernden Zeit entsprechenden Mehrwert zu bieten. Und diese Services, wie der Online-Geburtsvorbereitungskurs, wurden sehr gut angenommen!“ 

Foto: Ian Ehm

 

 

 

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